444.11 Ordinance of 13 April 2005 on the International Transfer of Cultural Property (Cultural Property Transfer Ordinance, CPTO)

444.11 Verordnung vom 13. April 2005 über den internationalen Kulturgütertransfer (Kulturgütertransferverordnung, KGTV)

Art. 7

1 The institution borrowing one or more items of cultural property must submit a request for the issue of a guarantee of return to the specialist service, at the latest three months before the intended import of the cultural property into Switzerland.

2 The request must include the following information:

a.
name and address of the lending institution;
b.
a description of the cultural property;
c.
as precise a description as possible of the cultural property’s origin;
d.
the intended date of the temporary import of cultural property into Switzerland;
e.
the intended date of the export of the cultural property from Switzerland;
f.
the duration of the exhibition;
g.
the requested term of the guarantee of return.

3 The request must be submitted in an official language. The information specified in paragraph 2 letters b and c must be submitted in electronic form. This information may also be submitted in English.

4 A copy of the loan agreement with the lending institution must be enclosed with the request. The copy must indicate that the cultural property will return to the contracting state from which it was borrowed at the completion of the exhibition in Switzerland or at the completion of a travelling exhibition through multiple countries.

5 The specialist service shall allow the borrowing institution a period of 10 days to rectify incomplete requests or requests without a copy of the loan agreement. It shall combine the deadline with the warning that the request may be rejected without publication (Art. 11 para. 2 CPTA) if the request is not rectified within the deadline or a copy of the loan agreement is not submitted.

Art. 7

1 Die leihnehmende Institution hat den Antrag um Erteilung einer Rückgabegarantie für ein oder mehrere Kulturgüter spätestens drei Monate vor der beabsichtigen Einfuhr des Kulturguts in die Schweiz bei der Fachstelle einzureichen.

2 Der Antrag muss folgende Angaben enthalten:

a.
den Namen und die Adresse der leihgebenden Institution;
b.
die Beschreibung des Kulturguts;
c.
die möglichst genaue Herkunft des Kulturguts;
d.
den beabsichtigten Zeitpunkt der vorübergehenden Einfuhr des Kulturguts in die Schweiz;
e.
den beabsichtigten Zeitpunkt der Ausfuhr des Kulturguts aus der Schweiz;
f.
die Dauer der Ausstellung;
g.
die beantragte Dauer der Rückgabegarantie.

3 Der Antrag ist in einer Amtssprache einzureichen. Die Angaben nach Absatz 2 Buchstaben b und c sind in elektronischer Form einzureichen. Diese Angaben können auch in englischer Sprache eingereicht werden.

4 Dem Antrag ist ein Auszug aus dem Leihvertrag mit der leihgebenden Institution beizulegen. Aus dem Auszug muss hervorgehen, dass das Kulturgut nach Abschluss der Ausstellung in der Schweiz oder nach Abschluss einer Wanderausstellung durch mehrere Länder in den Vertragsstaat zurückkehrt, aus dem es entliehen worden ist.

5 Sind die Angaben im Antrag lückenhaft oder fehlt der Auszug aus dem Leihvertrag, so räumt die Fachstelle der leihnehmenden Institution eine Frist von 10 Tagen zur Verbesserung ein. Sie verbindet diese Frist mit der Androhung, den Antrag abzuweisen, ohne ihn zu veröffentlichen (Art. 11 Abs. 2 KGTG), sofern die Angaben im Antrag nicht innert Frist vervollständigt werden oder der Auszug aus dem Leihvertrag nicht nachgereicht wird.

 

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Dies ist keine amtliche Veröffentlichung. Massgebend ist allein die Veröffentlichung durch die Bundeskanzlei.