415.0 Federal Act of 17 June 2011 on the Prommotion of Sport and Exercise (Sport Promotion Act, SpoPA)

415.0 Bundesgesetz vom 17. Juni 2011 über die Förderung von Sport und Bewegung (Sportförderungsgesetz, SpoFöG)

Art. 25 International exchange of information

1 The anti-doping agency established under Article 19 is entitled to exchange with recognised foreign or international anti-doping agencies for the purpose of combating doping personal data, including sensitive personal data and personality profiles, if such an exchange of data is necessary:

a.
to process medical applications and issue medical exemptions for athletes;
b.
to plan, coordinate and conduct doping controls on athletes;
c.
to report the results of doping controls to the foreign or international anti-doping agency responsible.

2 In the cases under paragraph 1 letter a, only data required to assess applications and exemptions may be transmitted. Data may only be transmitted with the express consent of the athlete concerned.

3 In the cases under paragraph 1 letter b, only the following data may be transmitted:

a.
personal details;
b.
practical details and the athlete’s whereabouts, so that doping controls can be carried out in accordance with international standards.

4 The anti-doping agency established under Article 19 must ensure that the data it transmits is not passed on to unauthorised third parties. It may refuse to transmit data if it suspects that rights to personal privacy may be violated, in particular if the agency receiving the data cannot afford appropriate data protection.

Art. 25 Internationaler Informationsaustausch

1 Die nach Artikel 19 für Massnahmen gegen Doping zuständige Stelle ist berechtigt, Personendaten, einschliesslich besonders schützenswerter Personendaten und Persönlichkeitsprofile, zum Zweck der Dopingbekämpfung mit anerkannten ausländischen oder internationalen Dopingbekämpfungsstellen auszutauschen, wenn ein solcher Datenaustausch notwendig ist:

a.
zur Bearbeitung von medizinischen Anträgen und zur Ausstellung von medizinischen Bewilligungen für eine Sportlerin oder einen Sportler;
b.
zur Planung, zur Koordination und zur Durchführung von Dopingkontrollen bei einer Sportlerin oder einem Sportler;
c.
zur Meldung von Resultaten von Dopingkontrollen an die zuständige ausländische oder internationale Dopingbekämpfungsstelle.

2 In den Fällen nach Absatz 1 Buchstabe a dürfen nur die für die Beurteilung der Anträge und Bewilligungen notwendigen Daten weitergegeben werden. Die Weitergabe bedarf der ausdrücklichen Einwilligung der betroffenen Sportlerin oder des betroffenen Sportlers.

3 In den Fällen nach Absatz 1 Buchstabe b dürfen nur die folgenden Daten weitergegeben werden:

a.
Personalien;
b.
die notwendigen sachlichen und örtlichen Hinweise, damit Dopingkontrollen nach internationalen Standards durchgeführt werden können.

4 Die nach Artikel 19 für Massnahmen gegen Doping zuständige Stelle hat dafür zu sorgen, dass die von ihr übermittelten Daten nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben werden. Sie verweigert die Datenweitergabe, wenn eine Verletzung von Persönlichkeitsrechten droht, insbesondere wenn die Stelle, die die Daten erhält, keinen angemessenen Schutz der Daten gewährleisten kann.

 

This document is not an official publication. Only the publication of the Federal Chancellery is legally binding.
Dies ist keine amtliche Veröffentlichung. Massgebend ist allein die Veröffentlichung durch die Bundeskanzlei.