1. Stellt der bearbeitende Träger fest, dass nach den für ihn geltenden Rechtsvorschriften der Antragsteller Anspruch auf Leistungen ohne Berücksichtigung der nach den Rechtsvorschriften anderer Vertragsparteien von ihm oder dem Verstorbenen zurückgelegten Versicherungszeiten hat, so gewährt er sie sofort, unbeschadet der folgenden Absätze, als vorläufige Leistungen.
2. Träger, die nach Artikel 33 Absatz 5 des Übereinkommens zur unmittelbaren Berechnung der dem Berechtigten geschuldeten Leistungen oder Leistungsteile ermächtigt sind, gewähren diese Leistungen sofort. Gewährt ein Träger, der nicht der bearbeitende Träger ist, dem Berechtigten unmittelbar Leistungen, so unterrichtet er den bearbeitenden Träger unverzüglich davon und hält etwaige Nachzahlungen für die Anwendung von Absatz 7 zu Gunsten anderer Träger zurück, die Beträge zuviel gezahlt haben.
3. Gewährt der bearbeitende Träger Leistungen nach Absatz 1, so vermindert er gegebenenfalls diesen Leistungsbetrag um den Betrag der von anderen Trägern nach Absatz 2 gewährten Leistungen, sobald er davon Kenntnis erlangt.
4. Stellt ein beteiligter Träger, der nicht der bearbeitende Träger ist, bei der Bearbeitung des Antrags fest, dass nach den für ihn geltenden Rechtsvorschriften der Berechtigte Anspruch auf Leistungen ohne Berücksichtigung der nach den Rechtsvorschriften anderer Vertragsparteien von ihm oder dem Verstorbenen zurückgelegten Versicherungszeiten hat, so unterrichtet er unverzüglich den bearbeitenden Träger davon, der sofort für Rechnung des ersten Trägers dem Berechtigten diesen Leistungsbetrag, unbeschadet der Absätze 2 und 3, als vorläufige Leistung gewährt.
5. Schuldet der bearbeitende Träger Leistungen nach den Absätzen 1 und 4, so gewährt er unbeschadet der Absätze 2 und 3 nur die höchste Leistung.
6. Gewährt der bearbeitende Träger keine Leistungen nach Absatz 1, 2 oder 4, so zahlt er dem Betroffenen in den Fällen, in denen eine Verzögerung eintreten kann, einen rückforderbaren Vorschuss, dessen Betrag nach Artikel 33 Absätze 1 bis 4 des Übereinkommens festgestellt wird.
7. Vorläufige Leistungen und Vorschüsse, die nach den Absätzen 1, 3, 4, 5 und 6 gewährt worden sind, werden bei der abschliessenden Bearbeitung des Leistungsantrages vom bearbeitenden Träger und den anderen beteiligten Trägern abgerechnet. Die von diesen Trägern zuviel gezahlten Beträge können vom Betrag der Leistungen einbehalten werden, die sie der in Betracht kommenden Person schulden.
1. Se l’istituto esaminante determina che, giusta la legislazione ad esso applicabile, il richiedente ha diritto alle prestazioni a prescindere dai periodi assicurativi adempiti da lui o dal defunto sotto la legislazione di altre Parti Contraenti, le concede subito sottoforma di prestazioni provvisorie, fatto salvo quanto disposto dai paragrafi seguenti.
2. Gli istituti che, giusta l’articolo 33 paragrafo 5 dell’Accordo, hanno facoltà di calcolare direttamente l’ammontare delle prestazioni o elementi di prestazioni dovuti all’interessato, le concedono immediatamente. Se un istituto che non è quello esaminante concede all’interessato prestazioni dirette, ne informa senza indugio l’istituto esaminante e trattiene eventuali somme da versare, in applicazione del paragrafo 7 del presente articolo, a favore di altri istituti che abbiano effettuato pagamenti eccedenti.
3. Se l’istituto esaminante concede prestazioni conformemente al paragrafo 1 del presente articolo, deduce se del caso dal totale delle prestazioni l’ammontare di quelle concesse giusta il paragrafo 2 da altri istituti, appena ne viene a conoscenza.
4. Se esaminando la richiesta un istituto interessato che non è quello esaminante determina che, giusta la propria legislazione, l’interessato ha diritto alle prestazioni a prescindere dai periodi assicurativi adempiti da lui o dal defunto sotto la propria legislazione o sotto quella di altre Parti Contraenti, ne informa senza indugio l’istituto esaminante il quale concede subito all’interessato l’ammontare della prestazione sottoforma di prestazione provvisoria, per conto del primo istituto e fatto salvo quanto disposto dai paragrafi 2 e 3 del presente articolo.
5. Se l’istituto esaminante è debitore di prestazioni conformemente ai paragrafi 1 e 4 del presente articolo, concede soltanto le più cospicue, fatto salvo quanto disposto dai paragrafi 2 e 3 dello stesso.
6. Se non concede alcuna prestazione giusta i paragrafi 1, 2 o 4, l’istituto esaminante versa all’interessato un anticipo rimborsabile, il cui importo è determinato conformemente all’articolo 33 paragrafi 1 a 4 dell’Accordo, ove subentrino ritardi.
7. Nel corso dell’esame della richiesta di prestazioni, le prestazioni provvisorie e gli anticipi versati in virtù dei paragrafi 1, 3, 4, 5 e 6 del presente articolo sono dedotti dall’istituto esaminante e dagli altri istituti interessati. I pagamenti eccedenti versati da detti istituti possono essere dedotti dall’ammontare delle prestazioni che questi devono all’interessato.
Dies ist keine amtliche Veröffentlichung. Massgebend ist allein die Veröffentlichung durch die Bundeskanzlei.
Il presente documento non è una pubblicazione ufficiale. Fa unicamente fede la pubblicazione della Cancelleria federale. Ordinanza sulle pubblicazioni ufficiali, OPubl.