1 Nessuna disposizione della presente Convenzione può essere interpretata come l’imposizione di un obbligo di estradizione o di prestazione di assistenza giudiziaria se la Parte richiesta ha validi motivi di ritenere che la domanda di estradizione per i reati di cui agli articoli da 5 e 7 e all’articolo 9, o di assistenza giudiziaria riguardo a tali reati, sia stata presentata al fine di perseguire o punire una persona per motivi legati alla razza, alla religione, alla nazionalità, all’origine etnica o alle opinioni politiche di tale persona, o che l’accoglimento della richiesta possa danneggiare la posizione di tale persona per uno dei suddetti motivi.
2 Nessuna disposizione della presente Convenzione può essere interpretata come l’imposizione di un obbligo di estradizione se la persona oggetto della domanda di estradizione rischia di essere esposta alla tortura o a trattamenti o pene inumane o degradanti.
3 Nessuna disposizione della presente Convenzione può essere interpretata come l’imposizione di un obbligo di estradizione se la persona oggetto della domanda di estradizione rischia la pena di morte o l’ergastolo senza possibilità di liberazione condizionale (se la Parte richiesta non prevede la pena detentiva perpetua), salvo che la Parte richiesta, in virtù di applicabili trattati di estradizione, non sia obbligata a procedere all’estradizione se la Parte richiedente fornisce garanzie, ritenute sufficienti dalla Parte richiesta, che la pena di morte non sarà pronunciata o, se pronunciata, non sarà eseguita, o che la persona non subirà l’ergastolo senza possibilità di liberazione condizionale.
1 Dieses Übereinkommen ist nicht so auszulegen, als enthalte es eine Verpflichtung zur Auslieferung oder Rechtshilfe, wenn die ersuchte Vertragspartei ernstliche Gründe für die Annahme hat, dass das Auslieferungsersuchen wegen in den Artikeln 5–7 und 9 genannter Straftaten oder das Ersuchen um Rechtshilfe in Bezug auf solche Straftaten gestellt worden ist, um eine Person wegen ihrer Rasse, ihrer Religion, ihrer Staatsangehörigkeit, ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer politischen Anschauungen zu verfolgen oder zu bestrafen, oder dass die Lage dieser Person aus einem dieser Gründe erschwert werden könnte, wenn dem Ersuchen stattgegeben würde.
2 Dieses Übereinkommen ist nicht so auszulegen, als enthalte es eine Verpflichtung zur Auslieferung, wenn der Person, um deren Auslieferung ersucht wird, Folter oder eine unmenschliche oder erniedrigende Strafe oder Behandlung droht.
3 Dieses Übereinkommen ist nicht so auszulegen, als enthalte es eine Verpflichtung zur Auslieferung, wenn der Person, um deren Auslieferung ersucht wird, die Todesstrafe oder, falls die Rechtsvorschriften der ersuchten Vertragspartei keine lebenslange Freiheitsstrafe vorsehen, eine lebenslange Freiheitsstrafe ohne die Möglichkeit der bedingten Entlassung5 droht, es sei denn, dass die ersuchte Vertragspartei nach den anwendbaren Auslieferungsverträgen zur Auslieferung verpflichtet ist, wenn die ersuchende Vertragspartei eine von der ersuchten Vertragspartei als hinreichend erachtete Zusicherung abgibt, dass die Todesstrafe nicht verhängt oder, sollte sie verhängt werden, nicht vollstreckt wird oder dass gegen den Verfolgten keine lebenslange Freiheitsstrafe ohne die Möglichkeit der vorzeitigen Freilassung auf Bewährung verhängt wird.
5 Deutschland (DE) (durchgehend): vorzeitigen Freilassung auf Bewährung.
Il presente documento non è una pubblicazione ufficiale. Fa unicamente fede la pubblicazione della Cancelleria federale. Ordinanza sulle pubblicazioni ufficiali, OPubl.
Dies ist keine amtliche Veröffentlichung. Massgebend ist allein die Veröffentlichung durch die Bundeskanzlei.